Später Jubel: S04 gewinnt 2:1 gegen Union Berlin

Ein Wechsel in der Anfangsformation

Gegenüber dem 2:1-Sieg in Bremen nahm Chef-Trainer David Wagner lediglich eine Änderung in seiner Startelf vor. Weston McKennie, der gegen den SVW eingewechselt worden war, begann anstelle von Mark Uth. Der Linksfuß stand wegen einer Adduktorenverletzung nicht im Kader.

Raman trifft sehenswert, Ingvartsen umstritten

Die Gäste, die im bisherigen Saisonverlauf schon so manchen Favoriten geärgert hatten, traten selbstbewusst auf und kamen im ersten Durchgang einige Male gefährlich zum Abschluss. Die Spielweise der Berliner stellte die Knappen vor allem in der Anfangsphase vor einige Probleme. Die „Eisernen“ standen dicht am Mann, störten früh und präsentierten sich gallig in den Zweikämpfen. Mit zunehmender Spieldauer biss sich Königsblau dann aber in die Partie und ging mit dem ersten Torschuss in Führung. Nach einer Oczipka-Flanke legte Ozan Kabak die Kugel per Kopf auf Benito Raman ab, der den Ball anschließend mit einer Volleyabnahme aus 16 Metern sehenswert unter die Latte wuchtete (23.).

Nach dem Rückstand schüttelten sich die Berliner kurz, nahmen dann aber wieder am Spiel teil – und glichen aus. Torschütze zum 1:1 in der 36. Minute war Marcus Ingvartsen, der einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Schiedsrichter Daniel Schlager hatte zuvor ein Foulspiel von Matija Nastasic an Robert Andrich erkannt. Allerdings hob der Berliner bereits einen Moment vor dem Kontakt ab. Der Video-Assistent griff aber nicht ein, sodass die Entscheidung des Unparteiischen bestehen blieb.

Serdar sorgt für Jubel in der Schlussphase

Königsblau nahm mit Beginn des zweiten Durchgangs das Heft in die Hand und versuchte, sich in der Hälfte des Aufsteigers festzusetzen. Allerdings war es gar nicht so einfach, die entscheidenden Lücken zu finden. Nach 59 Minuten gelang Raman dies einmal, allerdings war Rafal Gikiewicz bei dem Schuss des Belgiers aus 15 Metern auf dem Posten und wehrte ab.

Alles in allem war es für die Knappen ein Geduldsspiel. Union ließ wenig zu, setzte hier und da auch einmal einen Konter – ein weiterer Treffer gelang aber nur noch Schalke. Nachdem Neven Subotic den Ball im Mittelfeld an Daniel Caligiuri verloren hatte, schaltete der S04 blitzschnell um. Über mehrere Stationen landete die Kugel dann bei Suat Serdar, der aus halblinker Position ins lange Eck vollendete. Das 2:1 in der 86. Minute war gleichzeitig der Endstand in der VELTINS-Arena.

Topspiel in Leverkusen

Die nächste Aufgabe führt Kapitän Alexander Nübel und seine Mitspieler ins Rheinland. Zur Topspielzeit um 18.30 Uhr sind die Königsblauen am Samstag (7.12.) bei Bayer Leverkusen gefordert. Bis Weihnachten stehen insgesamt noch vier Partien an – darunter zwei Heimspiele gegen Eintracht Frankfurt und den SC Freiburg. Für beide Duelle sind auf store.schalke04.de noch Tickets erhältlich.

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Source: © Feed by Schalke04.de

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