Alexander Nübel: Nach der Pause ein offenes Spiel

David Wagner:

Die erste Viertelstunde war relativ ruhig ohne große Möglichkeiten. Da haben wir die starke Leverkusener Offensive gut wegverteidigt. Nach dem 1:0 hat der Gegner dann Oberwasser bekommen und hatte insgesamt die besseren Möglichkeiten. Wir hatten zwar durch Benito Raman eine Großchance, aber Leverkusen war insgesamt stärker. Da sind wir ehrlich zu uns selbst. Die erste Hälfte ging klar an Bayer.

Nach der Pause haben wir es viel, viel besser gemacht. Es ist uns gelungen, die Räume besser zu schließen. Unsere Viererkette war einen Tick mutiger, ist mehr aufgerückt. So haben wir das Spiel viel offener und intensiver gestalten können. Wir hatten insgesamt eine gute Balance. Von Spielkontrolle möchte ich allerdings nicht reden. Beim vermeintlichen Ausgleich von Benito kurz nach der Pause war es eine knappe Abseitsentscheidung. Am Ende war Leverkusen zumindest ein halbes Tor besser als wir – und hat damit unterm Strich verdient gewonnen. Trotz der Niederlage haben wir heute wieder gezeigt, dass wir für jeden Gegner unangenehm sind. Wir sollten letztlich auch nicht vergessen, dass wir gegen einen Champions-League-Teilnehmer gespielt haben. Wir nehmen das Gute aus diesem Spiel mit, wissen aber auch, dass wir einiges besser machen müssen.

Peter Bosz:

Ich bin sehr zufrieden, nach dem Sieg in München erneut drei Punkte geholt zu haben. Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit guten Fußball gespielt. Nach der Pause waren wir nicht mehr so dominant. Aber da haben wir gezeigt, dass wir kämpfen können. Ein bisschen sauer war ich, dass wir nach dem 2:0 direkt einen Gegentreffer bekommen haben. So ist es bis zum Ende spannend geblieben.

Alexander Nübel:

Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, sind insgesamt nicht gut ins Spiel gekommen und haben nicht die richtigen Räume gefunden. Uns fehlten die Lösungen. Das haben wir in der Halbzeit angesprochen und es nach der Pause dann auch besser gemacht. Da waren wir deutlich besser drin. Insgesamt war es im zweiten Abschnitt ein offenes Spiel. Selbst nach dem zweiten Gegentor haben wir uns nicht aufgegeben und sind noch einmal gut zurückgekommen. Leider konnten wir uns nicht belohnen. Auch solche Spiele gehören zu unserer Entwicklung. Insgesamt sehe ich uns auf einem guten Weg. Wir wissen, dass gegen jeden Gegner etwas möglich ist.

Suat Serdar:

Wir sind in der ersten Halbzeit nicht wirklich ins Spiel gekommen und hatten lediglich eine Chance durch Benito. Nach der Pause haben wir dann gezeigt, was wir können. Wenn du aber 45 Minuten verschläfst, dann wird es gegen eine Mannschaft wie Leverkusen schwer. Unser Gegner hatte dann im zweiten Durchgang die Probleme, die wir in der ersten Halbzeit hatten. In der ersten Halbzeit hat Leverkusen fast alle wichtigen Bälle gewonnen, danach war es andersrum. Wir hatten dann auch unsere Chancen, aber häufig haben die entscheidenden letzten Pässe gefehlt. Kontermöglichkeiten waren reichlich da. Die müssen wir besser nutzen.

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