David Wagner: Ans absolute Limit kommen

„Das ist der Verein, bei dem ich gefühlt zum Profi geworden bin“, erklärt der 48-Jährige, der in seiner aktiven Spielerkarriere 98 Pflichtspiele für die Rheinhessen absolvierte. Der familiäre Bezug zu Mainz sei des Weiteren sehr groß und er kenne noch einige Personen im Vorstand oder im Trainerteam des Vereins persönlich, ergänzt Wagner. „Dementsprechend ist es etwas Besonderes für mich, in Mainz zu spielen“, betont der Chef-Trainer, der trotz seiner Vergangenheit beim FSV unbedingt drei Punkte mit nach Gelsenkirchen nehmen möchte.

Kenny einsatzfähig, Serdar fällt aus

Bei der Umsetzung dieses Ziels kann Wagner aller Voraussicht nach wieder auf Jonjoe Kenny bauen, der zuletzt wegen einer Sprunggelenksverletzung pausieren musste. Der Rechtsverteidiger befinde sich wieder voll im Training und sei einsatzfähig, sagt Wagner. Anders sieht es bei Suat Serdar aus. Der Nationalspieler, ebenfalls an einer Sprunggelenksverletzung laborierend, wird im Duell mit seinem Ex-Club nicht zur Verfügung stehen. „Wir beschäftigen uns mit Ideen, wie wir diesen Ausfall kompensieren können und hoffen, dass er im nächsten Spiel wieder mit dabei ist“, sagt Wagner.

Auch hinter dem Mitwirken Ozan Kabaks, der gegen Paderborn wegen Beschwerden im Oberschenkel ausgewechselt werden musste, steht ein Fragezeichen. Man wolle beim 19-Jährigen kein Risiko eingehen, betont Wagner, der einen Einsatz des Innenverteidigers aber auch nicht ausschließen wollte. Es gelte, die kommenden Trainingseinheiten abzuwarten. Für Markus Schubert könnte die Begegnung in Mainz nach seiner Patellasehnenreizung noch einen Tick zu früh kommen, wie Wagner durchblicken ließ. Zudem fehlen die Langzeitverletzten Benjamin Stambouli (Reha nach Fußbruch), Salif Sané (Reha nach Knie-OP) und Daniel Caligiuri (Innenbandverletzung).

Gute Leistung zeigen, erfolgreiches Resultat einfahren

In der Rückschau auf das 1:1-Unentschieden gegen den SC Paderborn 07 spricht der Coach von keiner guten ersten Hälfte, aber einer zweiten Halbzeit, in der die Mannschaft alles investiert habe, um die Partie zu gewinnen. „Fakt ist, dass wir die zwei Punkte gegen Paderborn gerne geholt hätten“, sagt Wagner und fährt fort: „Deswegen ist das Mainz-Spiel aber nicht wichtiger als sonst.“ Mit dem Auswärtssupport im Rücken hoffe man, eine gute Leistung und ein dementsprechend erfolgreiches Resultat einzufahren.

Wir müssen an unser absolutes Limit kommen. Wenn uns das gelingt, haben wir alle Optionen, ein positives Resultat zu holen.

David Wagner

Über den kommenden Gegner sagt der Schalker Übungsleiter, dass dieser insbesondere in der Offensive über viel Wucht und Qualität verfüge. „Sie machen es aber auch in der Defensive sehr ordentlich. In Mainz zu spielen, ist immer eine enge und spannende Kiste“, weiß Wagner, der sich sehr auf das Duell mit seinem Ex-Club freut. In dieser Partie „müssen wir an unser absolutes Limit kommen. Wenn uns das gelingt, haben wir alle Optionen, ein positives Resultat zu holen.“

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