Klaas-Jan Huntelaar: Das ist der Weg, den wir gehen müssen

Klaas-Jan Huntelaar

Mit einem sehenswerten Abschluss hatte der 37 Jahre alte Stürmer seine Mannschaft neun Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wieder herangebracht, doch zu einem Punktgewinn sollte es für Königsblau nicht reichen. „Es haben sich einige ehemalige Mitspieler und Trainer gemeldet. Sie waren froh, dass ich wieder fit war und ein Tor gemacht habe. Leider haben wir die Partie nicht gewonnen“, berichtet Huntelaar, der die Art und Weise, wie er und seine Teamkollegen in der BayArena aufgetreten sind, trotz der Niederlage positiv bewertet. „Wir haben mehr Druck auf den Gegner gemacht und ihn zu Fehlern gezwungen“, sagt der Angreifer, der zudem ausführt, dass die Mannschaft besser als in den vorherigen Partien ins Spiel gefunden habe und mehr Zugriff aufs Geschehen hatte.

Steigerung im Offensivspiel

Damit hat das Team die Marschroute von Chef-Trainer Dimitrios Grammozis umgesetzt, der von seinen Schützlingen vor der Partie mehr Offensivdrang eingefordert hatte. „Unser Trainer hat uns gesagt, dass wir als Mannschaft mehr nach vorne spielen und uns etwas zutrauen müssen“, sagt Huntelaar. „Wenn wir zu wenig Leute vorne haben, dann wird es zu einfach für den Gegner“, weiß der Routinier, der betont, dass sich die Mannschaft in Leverkusen gute Chancen herausgespielt und weiter gesteigert habe. „Das ist der Weg, den wir gehen müssen.“

Mein Ziel ist es, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Das fängt nun wieder mit dem Spiel gegen Augsburg an.

Klaas-Jan Huntelaar

Er selbst habe sich körperlich auf dem Platz sehr wohlgefühlt, erklärt der Stürmer, die Wade habe keinerlei Probleme bereitet. Trotz der alles andere als erfreulichen Tabellensituation bleibt er voll motiviert. „Mein Ziel ist es, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Das fängt nun wieder mit dem Spiel gegen Augsburg an“, zeigt sich Huntelaar kämpferisch. Das Positive aus dem vergangenen Spiel gelte es nun in die nächste Partie gegen den FCA mitzunehmen.

Lob für die zahlreichen Youngster

Positiv sieht Huntelaar ebenfalls die Förderung des eigenen Nachwuchses, die unter Grammozis weiter vorangetrieben wird. Mit Timo Becker, Malick Thiaw, Mehmet Can Aydin, Kerim Calhanoglu und dem eingewechselten Can Bozdogan waren zahlreiche Youngster mit Knappenschmiede-Vergangenheit im Einsatz. Hinzu kommt Sead Kolasinac, der es einst ebenfalls über den königsblauen Nachwuchsbereich zu den Profis geschafft hatte. „Wir haben sehr viele Talente hier, das hat Schalke schon immer ausgezeichnet“, sagt Huntelaar, der seinen jungen Mitspielern viel Qualität attestiert. „Natürlich können sie sich noch in einigen Bereichen verbessern, was in diesem Alter ganz normal ist. Ich traue ihnen einen erfolgreichen Weg zu. Sie müssen weiter versuchen, alles aus sich herauszuholen.“

Source: © Feed by Schalke04.de

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