Königsblau unterliegt Wolfsburg mit 0:2

Serdar nach Verletzungspause zurück in der ersten Elf

Mit drei Wechseln in der Startelf im Vergleich zum 2:2-Unentschieden beim 1. FSV Mainz 05 ging Chef-Trainer Manuel die Partie des achten Spieltags gegen den VfL Wolfsburg an. Für Salif Sané, Ozan Kabak und Alessandro Schöpf rückten Malick Thiaw, Benjamin Stambouli und Suat Serdar in die Anfangsformation. Sané hatte sich bei der senegalischen Nationalmannschaft am Knie verletzt. In der kommenden Woche wird es weitere Untersuchungen geben. Schöpf (Wade) musste genauso wie Rabbi Matondo (Knie) aufgrund leichter Blessuren passen. Levent Mercan kam im zuvor ausgetragenen U23-Derby zum Einsatz.

FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg

Weghorst köpft zur frühen Gäste-Führung ein

Die Partie begann alles andere als nach Plan, bereits nach drei Minuten stand es 1:0 für den VfL. Zunächst hatte Matija Nastasic noch einen Schuss von Xaver Schlager im Sechzehner zum Eckball geblockt, aus diesem schlugen die Wölfe dann aber Kapital. Maximilian Arnold brachte das Spielgerät mit Schnitt an den Fünfer, Wout Weghorst stieg hoch – und vom linken Innenpfosten sprang der Ball über die Linie.

Der frühe Rückstand setzte den Königsblauen sichtbar zu, Wolfsburg war das dominantere Team und erspielte sich weitere Chancen. Weghorst scheiterte mit seinem Versuch vom Fünfmetereck am rechten Außennetz (8.), Rönnow parierte gegen Baku und einen von Arnold direkt aufs Tor gezogenen Eckball (14.).

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Schlager erhöht – Gute Chancen für Paciencia und Raman

Auch in der Folge hatten die Niedersachen mehr von der Partie und erspielten sich bereits in der 20. Minute die Großchance, um auf 2:0 zu stellen. Jerome Roussillons Flanke von links landete bei Renato Steffen, der aus sechs Metern frei zum Kopfball kam. Rönnow verhinderte den Einschlag. Vier Minuten später fiel dann der zweite Treffer für den VfL. Weghorst leitete im Mittelfeld weiter zu Xaver Schlager, der den Ball links zu Steffen passte. Die Hereingabe legte Weghorst für Schlager ab, der Rönnow aus sieben Metern überwand.

Mit dem 2:0 im Rücken ließen es die Gäste ruhiger angehen und der S04 schaffte es besser, die Wölfe vom Tor fernzuhalten. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit kamen auch die Königsblauen zu zwei guten Möglichkeiten. Josip Brekalo fälschte einen Thiaw-Pass ab, die Kugel landete direkt bei Goncalo Paciencia, der aus zwölf Metern mit links abzog. Der Versuch war zu zentral, Koen Casteels im VfL-Tor war zur Stelle (40.). In der 45. Minute bediente Bastian Oczipka den kurz zuvor für Amine Harit eingewechselten Benito Raman, der im Sechzehner aus spitzem Winkel abzog. Casteels lenkte das Spielgerät über den Kasten. Mit einem 2:0 für die Gäste ging es in die Kabinen.

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Paciencia verpasst direkt nach Wiederanpfiff

Nach nicht einmal 60 gespielten Sekunden in der zweiten Halbzeit hätten die Königsblauen beinahe den Anschluss erzielt. Raman schlug einen Ball von der linken Seite auf den Kopf zu Paciencia, der mit seinem Versuch das lange Eck anvisierte. Die Kugel rauschte am langen Pfosten vorbei, beinahe wäre auch Mark Uth noch herangekommen, um das Spielgerät über die Torlinie zu drücken.

Schalke war jetzt besser in der Partie und kam zu weiteren Gelegenheiten. Der eingewechselte Steven Skrzybski verpasste eine scharfe Paciencia-Hereingabe vors Tor knapp (53.), Uth, schön freigespielt von Serdar, zog in den Sechzehner und zielte aus acht Metern deutlich zu hoch. Das Schiedsrichtergespann entschied im Nachhinein auf Abseits, der Video-Assistent hätte sich die Szene bei Torerfolg auf jeden Fall noch mal angeschaut (56.).

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Raman in der Schlussminute an die Querlatte

Aber auch die Mannschaft von Oliver Glasner zeigte sich weiterhin in der Offensive und hätte in der 63. Minute beinahe das 3:0 erzielt. Brekalo setzte sich auf der linken Außenbahn durch und legte auf den am Fünfer lauernden Weghorst zurück, der mit seinem Versuch an Rönnow scheiterte. Vier Zeigerumdrehungen später nahm Paciencia eine Raman-Hereingabe sehenswert mit dem rechten Fuß an und zog direkt mit links ab – Casteels verhinderte abermals einen Schalker Treffer (67.). Bei einem Kopfball Paciencias war der belgische Schlussmann ebenfalls zur Stelle (75.).

Auch in der Schlussviertelstunde gaben sich die Knappen nicht auf, aber der Ball wollte an diesem späten Nachmittag nicht ins Netz. Zunächst verzog Raman aus 18 Metern knapp rechts (83.), kurz vor Schluss klatschte ein Versuch des Belgiers an die Querlatte (90.). Es blieb somit beim 2:0 für Wolfsburg.

Zur Topspiel-Zeit in Mönchengladbach

Das nächste Bundesliga-Spiel steigt für den S04 am kommenden Samstag (28.11.) bei Borussia Mönchengladbach. Anpfiff im Borussia-Park ist um 18.30 Uhr.

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