Werder Bremen: Noch sieben Finals

Florian Kohfeldt

Das Remis gegen den Champions-League-Anwärter vom Niederrhein tat nicht nur dem Bremer Punktekonto, sondern auch den Köpfen gut. „Wir hätten das Spiel gewinnen, aber auch verlieren können. Ein Punkt gegen Gladbach, eines der Topteams der Bundesliga, freut uns, auch wenn wir natürlich siegen wollten“, sagt Trainer Florian Kohfeldt, der mit seiner Mannschaft in den vergangenen Wochen und Monaten bis auf Rang 17 abgerutscht ist.

Der Relegationsplatz liegt aber in nicht allzu weiter Ferne, selbst der direkte Klassenerhalt ist mit sechs Zählern Rückstand auf den 1. FSV Mainz 05 nicht unmöglich. Zumal Bremen noch ein Nachholspiel gegen Eintracht Frankfurt in der Hinterhand hat und mit einem Dreier bis auf zwei Zähler an Düsseldorf und drei Punkte an die Rheinhessen heranrücken kann.

Florian Kohfeldt erreicht die Mannschaft, sie steht hinter ihm. Es gibt keine Veranlassung, daran zu zweifeln.

Frank Baumann

Trotz der schwachen Saison – vor Beginn des Spieljahres war der SVW von vielen Experten sogar als Anwärter auf einen der Europa-League-Plätze gehandelt worden – genießt Kohfeldt das volle Vertrauen der Verantwortlichen. „Wir haben die Überzeugung in die Arbeit von Florian und werden alles dafür tun, damit wir mit ihm die richtigen Maßnahmen finden, um uns aus der Situation zu befreien“, erklärte Sportchef Frank Baumann zuletzt mehrfach, als er von verschiedensten Medienvertretern zu einem möglichen Trainerwechsel als Impuls im Abstiegskampf befragt wurde.

Keine Zeit für Nachlässigkeiten

Irgendwann werde sicherlich der Tag kommen, an dem Kohfeldt kein Trainer mehr bei den Grün-Weißen sei, so Baumann weiter. „Aber wir sind absolut davon überzeugt, dass dieser Tag auch in der nächsten Zeit nicht gekommen sein wird. Ich sehe jeden Tag, wie Florian mit der Mannschaft arbeitet, wie akribisch er sie vorbereitet. Er erreicht die Mannschaft auch, sie steht hinter ihm. Es gibt keine Veranlassung, daran zu zweifeln.“

Kohfeldt selbst glaubt zu 100 Prozent an den Klassenerhalt. Entscheidend für die verbleibenden Begegnungen ist aus seiner Sicht, „dass wir die Mentalität der letzten beiden Partien beibehalten. Wir haben keine Zeit, nachlässig zu werden. Uns erwarten noch sieben Finals!“

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