Alexander Nübel: Haben defensiv nur sehr wenig zugelassen

David Wagner:

Es war ein erkämpftes 0:0, bei dem wir einige gute Umschaltmomente hatten. Gerade die Balleroberung und der Umschaltmoment vor Benito Ramans Chance waren sehr gut. Leider hat er den Ball dann nicht richtig getroffen. Das war sicherlich unsere beste Möglichkeit. Nach der Pause war die Borussia dann einem Torerfolg näher. Wir haben aber sehr leidenschaftlich verteidigt. Das hat mir sehr gut gefallen. Deshalb ist der Punkt zum Start auch verdient.

Es war aber sicherlich noch fernab von perfekt, gerade im eigenen Ballbesitz. Defensiv war es von allen ordentlich, offensiv darf es aber noch etwas mehr werden. Wir müssen weiter trainieren, weiter hart arbeiten. Zudem darf man nicht vergessen, dass wir mit einem sehr kleinen Aufgebot angereist sind. Wenn man auf den Spielberichtsbogen schaut, sieht man, wer noch alles verletzt fehlt. Da kommt in den kommenden Tagen und Wochen richtig Qualität zurück.

Marco Rose:

Natürlich hätten wir gerne gewonnen. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass unsere Fans erkannt haben, was unsere Jungs heute auf den Platz gebracht haben. Die Leistung war in Ordnung. Wir haben wieder einen Schritt nach vorne gemacht, viele Bälle gewonnen und insgesamt wenig zugelassen. Vor der Pause war es lediglich die eine Großchance von Benito Raman, im zweiten Durchgang dann so gut wie gar nichts. Ich glaube, dass ich meinen Jungs in der Analyse viele gute Aktionen zeigen kann. Wir versuchen, ein paar Dinge aufzubrechen. Das braucht einfach Zeit. Einige Aktionen haben wir noch nicht mit dem Tempo gespielt, wie es sein soll.

Alexander Nübel:

Im BORUSSIA-Park zu spielen ist nie einfach. Das zeigen die Ergebnisse aus den vergangenen Jahren. Deshalb können wir mit dem Unentschieden zufrieden sein. Alles in allem war es ein gutes Spiel von uns. Mit etwas Glück hätten wir nach einer halben Stunde das 1:0 erzielen können. Ich habe in der ersten Halbzeit kaum etwas aufs Tor bekommen, nach dem Seitenwechsel musste ich zwei- oder dreimal eingreifen. Insgesamt standen wir sehr kompakt und haben defensiv nur wenig zugelassen. In der Vorbereitung haben wir das Pressing intensiv trainiert. Ich denke, das hat man gesehen. Ebenso, dass wir die Köpfe frei haben. Das war in der Vorsaison vielleicht unser Problem.

Daniel Caligiuri:

Mit einem Punktgewinn in Mönchengladbach am 1. Spieltag kann man zufrieden sein. Das schafft nicht jeder. Wir wussten, dass uns ein zweikampfbetontes Spiel erwarten wird – das haben wir angenommen. Und ich denke, dass man erkennen konnte, dass bei uns spielerisch etwas entstehen kann. Mit etwas Glück hätten wir sogar in Führung gehen können. Insgesamt hat man gute Ansätze gesehen. Natürlich hätten wir gerade den einen oder anderen Konter besser ausspielen können. Auch ich hatte eine Möglichkeit. Bei meinem Abschluss in der 79. Minute habe ich erst überlegt, ob ich den Ball direkt nehme. Das wäre aber zu schwer gewesen, deshalb habe ich ihn mit links genommen. Leider hat das nicht geklappt. Letztlich bin ich mit der Mannschaftsleistung aber sehr zufrieden. Vor allem darüber, dass wir die Null gehalten haben. Wir alle freuen uns jetzt auf das Heimspiel gegen Bayern München.

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